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NÖ/ Bez. Neunkirchen: Zimmerbrand im Landespflegeheim Gloggnitz – Zwei Heimbewohnerinnen gerettet!

Dramatische Szenen spielten sich am Donnerstagabend im Landespflegeheim Gloggnitz ab. Um 17:12 wurden die Mitglieder der FF Gloggnitz Stadt zu einem B1 TUS Alarm (Brandmeldealarm) ins Landespensionistenheim Gloggnitz alarmiert. Anders als bei den letzten Alarmen handelte es sich diesmal nicht um einen Fehlalarm. In einem Zimmer in dem eine 84 und 74-jährige Heimbewohnerin untergebracht ist, brach aus noch unbekannter Ursache im Bereich des Bettes ein Brand aus. Eine Pflegerin des Landespflegeheimes reagierte sofort und rettete eine der beiden Bewohnerinnen aus dem Zimmer. Der Kommandant Stellvertreter der FF Gloggnitz Stadt Siegfried Borlak der aufgrund des Anfahrtsweges direkt die Einsatzadresse angefahren hat, wurde umgehend darüber in Kenntnis gesetzt, dass es sich um einen bestätigten Zimmerbrand handelt.

Borlak überlegte nicht lange und unterstützte die Pflegerin bei der Rettung der Bewohnerin. Der ebenfalls anwesende Heimarzt und ein weiteres Feuerwehrmitglied der FF Gloggnitz Stadt, Ehrenkommandant Stellvertreter Karl Kiengraber begaben sich ebenfalls ins verrauchte Zimmer um die zweite Person zu retten. Währenddessen lief ein Großeinsatz der Einsatzkräfte an. 6 Feuerwehren, mehrere Rettungswägen des RK Gloggniz, der Notarztwagen Neunkirchen sowie die Polizei wurden zum Einsatzort entsandt. Der Brand wurde mittlerweile von den Ersthelfern mittels Feuerlöscher weitgehend gelöscht. Der Arbeit der Feuerwehr beschränkte sich auf Nachlöscharbeiten und belüften des verrauchten Bereiches. Die beiden Heimbewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Landesklinikum Neunkirchen gebracht. Die Schwester des Pflegeheimes wurde mit Verbrennungen an den Händen ins Landesklinikum Neunkirchen gebracht. Eines ist sicher: hätten die vier Lebensretter nicht so rasch gehandelt, hätte es zu einer Katastrophe kommen können, ist sich Silvia Csillag (Direktorin) und Einsatzleiter Thomas Rauch sicher.

Fotos, Film und Text: Einsatzdoku / Lechner P. / Antosik A.

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3 comments

  1. Bin stolz auf meinen Bruder Karl Kiengraber seiner schnellen Reaktion, bin selbst später auch da gewesen, weil ich unsere Mutter besucht habe, auch die Schwestern waren sehr gefordert und haben die Leute sehr fürsorglich betreut.

  2. Zum Glück hat alles bei der Rettung schnellstens funktioniert

  3. ich kenne dieses Pflegeheim, meine Tante lebt schon seid fast 10 Jahren in diesem Heim, und meine Cuosine arbeitet schon seid 30 Jahren in diesem Heim. ich bin Krankenschwester und arbeite auch in einem Neu gebauten und erst dieses Jahr eröffneten Pflegeheim in Helmstedt.Ich arbeitete bereits in Attnang Puchheim in einem großen Pflegeheim. So ein Brand kann immer und zu jeder Zeit vorkommen. Als Pflegekraft muss man immer auf die Bewohner aufpassen. Ich habe große Achtung vor der Schwesteer und deren beherztes eingreifen.

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