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STMK/ Bez. BM: 6 Verletzte bei Kellerbrand in Kapfenberg !

Aus bisher unbekannter Ursache brach Dienstagabend den 07.02.2012 gegen 23.30 Uhr in einem Mehrparteien Wohnhaus in Kapfenberg in einem Kellerabteil ein Brand aus. Der Notruf ging bei der Bereichsnotrufzentrale Bruck ein wo jedoch mehrmals eine falsche Adresse bekannt gegeben wurde was dazu führte das die Einsatzkräfte zu einem falschen Objekt geschickt wurden. Außerdem gab der Anrufer immer wieder an das es im Keller nach Gas bzw. stark nach Benzin rieche und manchmal meinte die Person das es brenne. Erst durch mehrmaliges nachtelefonieren konnte bei dem Anrufer und auch zur gleichen Zeit eingehende Notrufe anderer Personen die Richtige Adresse heraus gefunden werden. Die erst erwähnte anrufende Person klang bei dem telefonischen Notruf sehr verwirrt bzw. betrunken was sich dann beim Eintreffen der Einsatzkräfte auch bestätige. Diese Person musste mehrmals von den Einsatzkräften daran gehindert werden in das bereits stark verqualmte Haus zu laufen und behinderte somit nochmals die Löscharbeiten. Gleich nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde bekannt das sich bereits mehrere Personen die sich noch im Haus befanden auf Ihre Balkone flüchteten. Diese Personen mussten von der Feuerwehr mittels Steckleitern von Ihren Balkonen und unter dem Einsatz von schweren Atemschutz gerettet werden. 6 Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom ÖRK und dem Notarztteam Kapfenberg –Bruck ins LKH Bruck gebracht. Während den Löscharbeiten fing die bereits vorher erwähnte verwirrte Personen zum durchdrehen an und ging auf einen Polizisten los und versetze diesen einen  heftigen Faustschlag in den Brustbereich. Die randalieren Person musste aufgrund dessen von der Polizei überwältig werden und wurde anschließend festgenommen. Der gesamte Keller wurde mit Löschschaum geflutet. Während des ganzen Einsatzes machte die Kälte von -16° C den Einsatzkräften zu schaffen. Eingesetzt waren alle 5 Feuerwehren von Kapfenberg mit insgesamt  86 Mann und 16 Fahrzeugen, sowie  das ÖRK und Notarztteam mit 17 Mann und die Polizei mit 8 Mann. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen.

Fotos und Text: Roland Theny / Filmteam Austria

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