Mo. Okt 25th, 2021

Zu einem Wohnhausbrand wurde die FF Schärding am 1. Februar um 19:25 Uhr alarmiert. In kurzen Abständen rückten das Kommandofahrzeug, zwei Tanklöschfahrzeuge und die Drehleiter zum Einsatzort aus. Dort angekommen stellte der Einsatzleiter – HAW Markus Furtner – fest, dass ein Gartenhaus in der Bahnhofstraße in Vollbrand steht. Die beiden Atemschutztrupps der Tanklöschfahrzeuge starteten jeweils einen Außenangriff. Nachdem der mittlerweile eingetroffene Besitzer mitgeteilt hatte, dass sich eine unbekannte Anzahl von Gasbehältnissen in der in Vollbrand stehenden Hütte befinden, wurden die Atemschutztrupps angewiesen, die Löscharbeiten nur aus entsprechender Entfernung vorzunehmen. Nach wenigen Minuten explodierten die Gasbehältnisse, dabei gingen die letzten intakten Fensterscheiben der Hütte zu Bruch. Von einem nahe gelegenen Hydranten wurde eine Zubringleitung aufgebaut, um ausreichend Löschwasser bereitstellen zu können. Weiters wurde das Atemschutzfahrzeug für die Befüllung der Atemluftflaschen angefordert. Nachdem der Brand soweit unter Kontrolle war, konnte die Polizei mit der Brandursachenermittlung beginnen. Im Anschluss wurden restliche Glutnester abgelöscht. Die Bahnhofstraße war wegen der Schlauchleitungsquerung nur erschwert passierbar – ein Lotsendienst wurde eingerichtet. Die Straßenmeisterei wurde zum Salzstreuen verständigt, weil das Löschwasser auf der Straße auf Grund der niedrigen Temperaturen gefror. Nach dem Einrücken und der Gerätepflege konnte der Einsatz um 22:20 Uhr beendet werden.

[box type=“note“ style=“rounded“]Fotos und Text: FF Schärding[/box]