So. Aug 1st, 2021

Am 14.12.2011, gegen 20 Uhr, lenkte ein 56 jähriger Mann seinen PKW auf der A2 kommend in Richtung Wien. Auf dem Beifahrersitz führte er seinen in psychiatrischer Behandlung stehenden 27 jährigen Sohn mit. Beide verwendeten den Sicherheitsgurt als sich plötzlich der Sohn abgurtete und die Beifahrertür öffnen wollte. Daraufhin blieb der PKW Lenker am Pannenstreifen stehen. Sein Sohn stieg sofort aus dem Fahrzeug und rannte über beide Fahrspuren der Richtungsfahrbahn Wien, übersprang in weiterer Folge die Mittelbetonleitwand und rannte auf den 2. Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Graz. Zur gleichen Zeit lenkte eine 43 jährige Frau ihren PKW auf dem 2. von insg. 3 Fahrstreifen mit einer angegebenen Geschwindigkeit von 100 km/h in Richtung Graz. Am Beifahrersitz führte sie ihre Mutter und auf der Rückbank rechtsseitig, führte sie ihre Tochter mit. Die Lenkerin bemerkte lt. eigenen Angaben linksseitig plötzlich einen Schatten, konnte jedoch nicht verhindern, dass sie den vor ihrem Fahrzeug befindlichen 27 jährigen Mann mit der Front des PKW erfasste. Dadurch wurde der Mann vorerst gegen die Windschutzscheibe und in weiterer Folge auf den dritten Fahrstreifen geschleudert. Dabei erlitt er vermutlich tödliche Verletzungen. Bei dem Unfall wurde die Lenkerin unbestimmten Grades an der rechten Hand verletzt und von der Rettung in das KH eingeliefert. Ihre Mutter und ihre Tochter blieben bei dem VU unverletzt. Der 27 jährige dürfte dann noch von weiteren Fahrzeugen teilweise überrollt worden sein, die Autolenker haben aber Fahrerflucht begangen. Die Polizei ermittelt.

[box type=“note“ style=“rounded“]Fotos und Text: Einsatzdoku[/box]